Wirtschafts-News - Wirtschaftsblick » Auskunft-wissen-news » Nachbericht zum GETUP-Kongress auf der FIBO 2009
Nachbericht zum GETUP-Kongress auf der FIBO 2009
Pressemitteilung von: Akademie
Gelesen: 178
Wortanzahl: 850
Mit großem Erfolg ging am Samstag, 25. April, der zweitätige GETUP-Kongress (www.getup-kongress.de) der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und dem Messeveranstalter Reed Exhibition zu Ende. Zahlreiche Fachbesucher, darunter auch Studierende, Absolventen und Vertreter von Ausbildungsbetrieben der Hochschule, nutzten das Kongressprogramm, um sich mit praxisorientierten Anregungen für den eigenen beruflichen Erfolg im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit zu versorgen und Kontakte zu knüpfen. Den Kongressteilnehmern wurde ein umfangreiches Programm angeboten: von spannenden Vorträgen über angeregte Diskussionen bis hin zu moderierten Foren und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.
Beim GETUP-Kongress stand der aktive Austausch zwischen Teilnehmern, Branchenfachleuten und Führungskräften der deutschen Fitnesswirtschaft im Mittelpunkt. Parallel dazu konnten sich die Kongressteilnehmer auf der FIBO, der Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit in Europa, über die neusten Entwicklungen und Trends informieren.
Freitag: Tipps zu den Chancen im 2. Gesundheitsmarkt und der Umsetzung in der Praxis
Der erste Programmpunkt, „Chance 2. Gesundheitsmarkt“ zeigte den Teilnehmer Möglichkeiten auf, die der 2. Gesundheitsmarkt für Unternehmen/Personen bietet, welche die Initiative ergreifen: Im ersten Vortrag stellte Prof. Dr. med. Tim Meyer, Mannschaftsarzt der Deutschen Fußballnationalmannschaft, gesicherte Erkenntnisse im Bezug auf die präventiven Wirkungen von Sport/Bewegung dar. Darauf folgte der Vortrag von Dr. Karsten Neumann von Roland Berger über die Chancen für Fitness- und Gesundheitsunternehmen im „2. Gesundheitsmarkt“, d. h. im Bereich der selbstbezahlten Gesundheitsleistungen. Im Anschluss zeigten Prof. Dr. Thomas Wessinghage, ärztlicher Direktor der Medical Park Kliniken und Professor der Deutschen Hochschule, und Birge-Svenja Gebhard, Absolventin der Hochschule, praktische Umsetzungsmöglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung in Kliniken bzw. Fitnessstudios an konkreten Beispielen auf.
Tipps der Referenten für Unternehmen:
Der 2. Gesundheitsmarkt bietet Fitnessunternehmen bisher ungenutztes Potential
Durch Kooperationen im 2. Gesundheitsmarkt entstehen neue Möglichkeiten der Absatzsteigerung
In vielen Branchen herrscht zunehmender Bedarf nach betrieblicher Gesundheitsförderung
Hilfreich sind Kompetenznetzwerke und die Zusammenarbeit z. B. mit Ärzten und Kliniken
Es erfolgt ein Imagegewinn, wenn sich das Unternehmen als Präventionsspezialist positioniert
Zusatznutzen: 20% der Kunden im Rahmen von Präventionsangeboten bringen ihre Partner mit
Beim darauf folgenden Programmpunkt „Best-Practice-Vorträge“ stellten die Referenten Konzepte vor, die im Rahmen des Bachelor-Studiums an der Deutschen Hochschule bearbeitet und erfolgreich in die Praxis übertragen worden sind. Zuerst stellte die Dipl. oec. troph. Jola Jaromin, Ausbildungsleiterin beim Plus One Institut für Ernährungsmanagement, das „Fit und Schlank Konzept“ der REWE-Group/West vor, bei dem Studierende auf Kundeninformationsabenden im Supermarkt über einen gesundheitsorientierten Lebensmitteleinkauf aufklären. Im Anschluss daran präsentierte die Absolventin Ines Blanquez ihr betriebliches Gesundheitsmanagementkonzept zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Mitarbeiter des Landeskriminalamtes (LKA) Nordrhein-Westfalen.
Tipps der Referenten für Unternehmen:
Erschließen Sie durch Kooperationen außerhalb der Branche z. B. mit Supermärkten neue Kundengruppen
Auch Behörden/Kommunen sind potenzielle Kooperationspartner
Erfolgreiche Konzepte verbinden Training, Ernährungsberatung und Kundeninformation
Stetiges Qualitätsmanagement ist ein wichtiger Erfolgsfaktor
Zusätzlicher Nutzen: Imagegewinn und Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit
Samstag: Tipps zu Ernährung, Bewegung und Management
Den Beginn des zweiten Kongresstages machte das Forum Ernährung, das sich mit der Bedeutung der Fette in der Ernährung, die Rolle von Protein im Rahmen der Gewichtsreduktion bzw. -stabilisierung und der Vermarktung eines LOGI-Imbiss beschäftigte.
Tipps der Referenten für Trainer:
Bei Kalorienrestriktion im Rahmen einer Diät sichert erhöhte Proteinzufuhr die Muskelmasse
Nach einer Gewichtsreduktion kann ausreichende Eiweiszufuhr den Jo-Jo-Effekt verhindern
Höhere Proteinzufuhr = höherer Grundumsatz = höherer Kalorienverbrauch
->Zucker- und stärkehaltige Lebensmittel einschränken, dafür mehr Gemüse, Salate, Beeren und Früchte, Pilze, Nüsse, Fleisch/Fisch/Geflügel und Milchprodukte essen
Das Forum Bewegung thematisierte dann das Thema Bewegung und Übergewicht, nahm aktuelle Fakten zur körperlichen Aktivität und Gewichtsregulation unter die Lupe, stellte Bewegungsempfehlungen und Angebote der Fitnessbranche gegenüber und zeigte anhand eines Beispielunternehmens die erfolgreiche Einbindung von Angeboten für Übergewichtige oder Adipöse in die Studiopraxis auf.
Tipps der Referenten für Trainer:
Je höher der Aktivitätsumfang, desto größer der Gewichts-/Fettverlust
Höhere Intensitäten führen zu einem besseren Gewichts-/Fettverlust als niedrige Intensitäten bei vergleichbarer Belastungsdauer
Für einen signifikanten Gewichtsverlust ist eine begleitende Ernährungsumstellung erforderlich
Gewichtsstabilisierung: 150-250 min/Woche körperliche Aktivität
Gewichtsabnahme: 225 – 420 min/Woche körperliche Aktivität
Anti-Jojo-Effekt: mindestens 200 – 300 min/Woche körperliche Aktivität
Darauf folgte das Forum Management Das Forum beschäftigte sich mit Megatrends allgemein und mit dem Megatrend Gesundheit sowie seinen vielfältigen Auswirkungen auf die verschiedenen Bereiche unserer Gesellschaft im Besonderen.
Tipps der Referenten für Unternehmen:
Für den langfristigen Erfolg müssen relevante Potenziale entdeckt und erkannt werden
Dazu sind laufende Informationen über die Unternehmensumwelten wichtig
Megatrends sind Ausgangspunkt für relevante Potenziale und strategische Überlegungen
Unternehmen müssen Potenziale/Trends erkennen, filtern, bewerten und umsetzen
Optimale Ressourceneinsatz zum richtigen Zeitpunkt ist die wesentliche Aufgabe der Leitung
Nicht nur auf notwendigen Wandel reagieren, sondern proaktiv handeln
Vergangenheitsorientierte Denkmuster aufbrechen, um auf neue Ideen zu kommen
Auf Wandel wird in einem Team oft mit Ängsten und Abwehr reagiert
Es gilt, dem anstehenden Veränderungsprozess starke, positive Emotionen entgegenzusetzen
Kollegen/Mitarbeiter sollten Zeit haben, um sich für den Wandel zu begeistern
Optimale Kombination von Leitmesse und Fachkongress
An den gebuchten Kongresstagen hatten die Kongressteilnehmer kostenlosen Zugang zu den FIBO-Messehallen. Während beim Fachkongress der aktive Austausch zwischen Teilnehmer, Branchenfachleuten und Führungskräften im Mittelpunkt stand, konnten sich die Kongressteilnehmer auf der FIBO, der Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit in Europa, über die neusten Entwicklungen und Trends informieren. Die Experten der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie waren auf der FIBO an zwei Messeständen mit eigenen Beratungsteams vertreten. Hier konnten sich die Messebesucher über individuelle Qualifikations- und Karrieremöglichkeiten informieren.
Weitere Informationen zum GETUP-Kongress z. B. eine umfangreiche Bildergalerie, Videoimpressionen, Videos von Vorträgen, Interviews mit Keynotespeakern und Stimmen vom Kongress finden Sie auf der Startseite der Kongress-Homepage unter http://www.getup-kongress.de.
Autor
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement Hermann Neuberger Sportschule 66123 Saarbrücken
Bewertung: Keine Bewertung vorhanden
Kommentare
Zu diesem Artikel wurde noch kein Kommentar abgegeben.
Kommentar hinzufügen
Verlinken Sie diese Meldung auf Ihrer Webseite:
